Bock auf ein Date? Warum Du Dich auf Deine Zielgruppe ganz genau ausrichten solltest.

Du denkst darüber nach, ob Deine geplante Geschäftsidee gut ist? Es gibt ein geniales Konzept, mit dem ich auch in meinen Kursen arbeite, es nennt sich: die 7 Schlüsselfragen. Dieses Konzept stammt ursprünglich aus der University of California in Berkeley und ist in Deutschland kaum bekannt. Ich liebe es!

Denn, wenn wir eine gute Antwort auf alle 7 Schlüsselfragen haben, bedeutet das, dass wir unsere Geschäftsidee von allen Seiten tief durchdrungen und verstanden haben. Heute zeige ich Dir die 1. Schlüsselfrage: “Wer ist mein Kunde/Nutzer?”

Gääääähn. Es klingt so banal, ich weiß. Aber: wie oft habe ich schon gehört: “Meine Kunden sind... irgendwie alle!” Es ist ja möglich, dass sich Dein geplantes Produkt oder Deine angedachte Dienstleistung tatsächlich für sehr viele Menschen eignet. Und diese unfassbar große Zielgruppe klingt auch irgendwie attraktiv. Je mehr potentielle Käufer, desto besser! Aber so läuft es leider nicht.

Die Problematik liegt vor allem in zwei Punkten.

Erstens: Nicht jeder Nutzer ist auch Dein Kunde und anders herum. Beispiel: wer zahlt das Internet? Die Eltern. Wer nutzt es? Die Kinder.

Zweitens: Das Marketing. Denn, wenn Du versuchst, alle anzusprechen, fühlt sich keiner angesprochen. Beispiel: Stell Dir vor, ein Typ kommt in die Bar und ruft: “Ich bin ein Supertyp! Jemand Bock auf ein Date?”. Ob sich die Frau, die sich vielleicht eigentlich sogar von ihm angezogen fühlen würde, meldet und “hier!” schreit? Eher unwahrscheinlich. Wir wollen “gemeint werden”. Das ist beim Daten so und im Marketing auch.

Wir können unsere Zielgruppe über soziodemografische Daten (z.B. Wohnort, Alter, Geschlecht) eingrenzen. Besonders gute Erfahrungen habe ich allerdings mit einer Eingrenzung über ähnliche Bedürfnisse gemacht. Im Falle der Jopenau mische ich: meine Nutzerinnen sind Frauen zwischen Anfang 30 und Anfang 60, die auf der Suche sind nach einer freudvollen, selbstbestimmten und wirksamen Tätigkeit, bereit sind, dafür ihr Leben selber in die Hand zu nehmen und überlegen, ob sie das über eine unternehmerische Tätigkeit tun möchten. Meine Kunden bestehen aus den Nutzerinnen, aber auch der Ehemann, der ein schönes Geschenk sucht,... die Tochter, die zum Muttertag,...

Nächste Woche zeige ich Dir die 2. Schlüsselfrage, in der es um das Problem Deiner Kunden geht. Das einmal richtig zu erkennen, war für mich der absolute Gamechanger.


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