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Der stille Ruf

Das wird heute ein ziemlich persönlicher Newsletter.


Deswegen komme ich gleich zur Sache.


Gestern war ein großer Tag in der Familie Jopen.


Mein Mann und ich waren beim Notar, um unser Haus am See zu kaufen. Ich schreibe das so, weil es so schön klingt. In Wahrheit ist das "Haus am See" ein paar Minuten bergauf mit dem Rad vom Ammersee entfernt.


Warum ich hier davon berichte?


Weil ich eine Lanze für den "stillen Ruf" brechen möchte. Was ich damit meine? Dafür muss ich ein klein wenig ausholen.


Wir wohnen momentan in einem Vorort von München. Ich bin hier aufgewachsen, war dann mal ein paar Jahre weg und bin dann im Rahmen meiner eigenen Familiengründung wieder zurückgekehrt. Es ist schön hier. Meine Eltern wohnen gegenüber, mein Bruder und seine Familie daneben. Es gab objektiv überhaupt keinen Grund zur Veränderung. Aber es gab einen stillen Ruf, über Jahre.


Wenn Du gerade in einem Job steckst, der nach objektiven Gesichtspunkten gut ist (Aufgaben okay, Kollegen nett, Gehalt passt), Du aber den Ruf nach Veränderung spürst, weißt Du sicherlich, wovon ich spreche.


Am schwierigsten ist manchmal, dass man sich selbst und / oder anderen gegenüber diesen stillen Ruf nicht richtig fassen und erklären kann. "Was willst du denn eigentlich?" Vielleicht geht es Dir wie mir lange Zeit in der Wohnfrage und Du hast keine zufriedenstellende Antwort.


Du spürst einfach, dass etwas in Dir nach "anders" ruft und Du weißt auf ganz sonderbare Weise, dass das Leben noch eine andere Facette für Dich bereit hält. So war es zumindest bei mir.


Meiner Erfahrung nach braucht es irgendwann einen externen Impuls, um sich zu trauen, den stillen Ruf lauter werden zu lassen. Einen (vermeintlichen) Zufall.


Bei mir war es ein Skiwochenende mit ehemaligen Kollegen im Februar, wo ich zwischen Après Ski und Bettenlager zufälligerweise von diesem freiwerdenden Haus am See erfuhr.


Dieser externe Impuls kann eine zufällige Begegnung sein, ein kluger Satz einer anderen Person. Manchmal ist es ein Schicksalsschlag.


Die Kunst liegt meines Erachtens darin, diese Impulse wahrzunehmen. Ernst zu nehmen. Sanft, aber kontinuierlich weiterzuverfolgen.


Neugierig der Fährte des stillen Rufs zu folgen und vielleicht noch viel bedeutender: es auszuhalten, noch nicht zu wissen, was hinten rauskommt. Ob es wirklich gut wird. Das kann nur das Leben zeigen.


Welcher stille Ruf will in Dir lauter werden?

Erlaubst Du es ihm?


Gute Ideen für Neues Unternehmertum

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