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Entscheidung mit Konsequenzen

"Ach ja, was soll man sagen, der ganz normale Wahnsinn halt." Das höre ich die Tage oft, wenn ich nach dem Befinden meines Gegenübers frage. Meine Einladung: lasst uns an den Wahnsinn nicht gewöhnen.


Meine ehemalige Arbeitskollegin zuckte mit den Schultern und lächelte mich an: "Ist ja bei allen gerade total viel los. Da will ich mich nicht beschweren. Aber diese Zeit im Jahr ist halt schon immer anstrengend." Ich stimmte ihr zu.


Dann habe ich darüber nachgedacht.


Und bin zu dem Schluss gekommen: doch, ich möchte mich schon beschweren. Und zwar bei mir selber. Warum lasse dich mich denn überhaupt schon wieder in den Strudel aus was-schon-wieder-Ende-November-?!, Vorweihnachtsstress und trübes Wetter hinein ziehen?


Es scheint das Narrativ dieser Jahreszeit zu sein. Jahr für Jahr erzählen wir es uns wieder.


Schluss damit!


Am Wochenende habe ich mir geschworen, dass ich mich ab jetzt vor jeder Erledigung frage:


Entscheide ich mich dafür, etwas bestimmtes jetzt zu tun?

Oder entscheide ich mich für etwas anderes?


In der Praxis:


Entscheide ich mich, die Weihnachtsgeschenke im örtlichen Einzelhandel zu kaufen oder entscheide ich mich für eine Online-Bestellung?


Entscheide ich mich, der Bitte unseres ukrainischen Gastes nachzukommen und etwas für sie zu organisieren oder entscheide ich mich dagegen und erbitte mir etwas Ruhe?


Entscheide ich mich, länger zu arbeiten, weil ich noch etwas fertig bekommen möchte oder entscheide ich mich, joggen zu gehen?


Entscheide ich mich, meinem Sohn zu zeigen, wie man häkelt oder setze ich ihm ein Youtube-Video mit Anleitung vor und lege mich selbst hin?


Entscheide ich mich, "noch schnell" in den Supermarkt zu fahren oder kann ich damit leben, meiner Familie heute Abend ein Müsli vorzusetzen?


Jede Entscheidung hat seine eigenen Konsequenzen. Für mein eigenes aber auch das Leben meines Umfelds. Diese Konsequenzen wäge ich bei meiner Entscheidung ab.


Diese Selbstermächtigung hat etwas sehr Befreiendes für mich. Sie befreit aus der Unzufriedenheit, aus dem Gefühl, ein Spielball der Umstände zu sein. Ein Spielball dieser überladenen Zeit des Jahres.


In diesem Sinne: der Dezember kann kommen!


Gute Ideen für Neues Unternehmertum

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