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Erholung kann man sich nicht aufsparen

Wie oft rollen wir zwei Tage nach dem Urlaub mit den Augen und stöhnen, die ganze Erholung sei schon wieder futsch? Darüber habe ich nachgedacht.

Meine Erkenntnis zum Thema Erholung: wir können uns Erholung nicht aufsparen. Wir können unsere Akkus durch Urlaube, Wellness-Auszeiten und “am-Wochenende-schlaf-ich-mal-wieder-richtig-aus” gar nicht so doll aufladen, dass wir wochen- und monatelang Energie daraus ziehen können. Oftmals reicht die vermeintliche Aufladung nicht mal ein paar Tage.


Was tun?


Meiner Erfahrung nach müssen wir die Akkus kontinuierlich und eisern jeden Tag laden. Pflegen. Stichwort: regelmäßige Erholungsinseln im Alltag.


Was sind meine Steckdosen?


Morgens: 10 Minuten sanftes Yoga, 12 Minuten geführte Meditation (ich nutze eine App) und 10 Minuten Tagebuch schreiben (alles, was mir gerade so im Kopf rumschwirrt).

Mittags: 10- bis 20-minütiges Schläfchen oder Ruhen.

Abends: Gegen 22 Uhr bin ich im Bett und schalte das Licht aus.


Neu dazu nehmen werde ich kleine Pausen, in denen ich mehrmals am Tag ein paar Minuten einfach so vor mich hin atme.


Vielleicht denkst Du Dir, dass ist bei Deinem Alltag einfach nicht möglich? Genau bei Dir sind die Umstände so, dass kleine Erholungspausen einfach nicht drin sind?


Dachte ich auch mal. Ich habe verhandelt. Mit mir selbst, meinem Mann, meinen Kindern. Und dann eine Entscheidung getroffen. Und heute weiß ich, dass es für ausnahmslos alle Menschen in meinem Umfeld - und natürlich für mich selbst - das Beste so ist.


Ich glaube, die Erkenntnis war am deutlichsten, als ich mal am frühen Nachmittag ein Foto von meinen Kindern machen wollte und das Handy versehentlich im Selfie-Modus war. Das grimmige Gesicht, was ich da sah, war eigentlich niemandem zuzumuten.


Heute schaut mich keiner mehr schief an, wenn ich mittags ins Schlafzimmer verschwinde. Meine eigene Gewohnheit ist zur Gewohnheit der Familie geworden.


Zudem finde ich es ehrlich gesagt ziemlich vorbildhaft meinen Kindern gegenüber. Denen möchte ich vorleben, wie Selbstfürsorge funktioniert. Und ich beobachte, dass sie zunehmend darauf achten, was sie gerade brauchen. Mal ziehen sie sich zurück, dann spüren sie ihren Hunger noch vor der Unterzuckerung und machen sich selbst etwas zu essen, dann suchen sie nach Nähe oder eben auch mal Distanz.


Ich muss viel seltener erspüren, was sie gerade brauchen. Sondern genieße es, dass sie das selber tun.


In diesem Sinne: ich atme jetzt erstmal eine Runde.


Gute Ideen für Neues Unternehmertum

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