Welche Begrenzungen sind echt und welche nur in unserem Kopf?


Am Wochenende stöberte ich in meinem Bücherregal. Dabei stieß ich auf allerlei alte Zeitungsberichte, auf denen mein Vater und ich mir entgegen lächelten.


“Die Knastdozenten” - das war der erste Artikel, erschienen in der Financial Times Deutschland. Es folgten mehrere dutzend Artikel (“Gründen hinter Gittern” oder auch “Vom Knastbruder zum Unternehmer”) in allen großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen. Sogar das Fernsehen war ein paar Mal da


Für die neueren Leser dieses Newsletters: ich habe mit meinem Vater ein Sozialunternehmen aufgebaut. Wir haben Strafgefangenen beigebracht, sich nach der Haft selbstständig zu machen. Warum? Wer eine freudvolle, realistische Perspektive außerhalb der Gefängnismauer hat, wird weniger oft rückfällig.


Hängen geblieben bin ich bei dem Artikel: “Hinter Gittern: Frei sein beginnt im Kopf".


Ich dachte über den Titel nach und kam drauf, dass es nicht für die Gefangenen gilt, sondern für alle Menschen. Wie unfrei fühlen wir “freien” Menschen uns oft? Sind wir Gefangene unserer eigenen Glaubenssätzen und Denkmuster?


Wir denken, die Begrenzungen liegen im außen, dabei sind sie “nur” in unserem Kopf.


Jetzt den Job kündigen, der uns unglücklich macht? Geht nicht, zu unsicher. Teilzeit-Unternehmerin werden? Wie soll das denn gehen bei selbst und ständig. Als Mutter gründen? Wer bitteschön kümmert sich dann um die Kinder.


Natürlich gibt es echte, reale Begrenzungen.


Meiner Erfahrung nach sind diese in unserer Gesellschaft oftmals viel kleiner oder leichter zu umgehen, als es auf den ersten Blick scheint.


Wenn bei mir der Gedanke “das geht doch (jetzt) nicht!” aufkommt (und ich mich bewusst dabei ertappe, was nicht immer passiert) versuche ich, herauszufinden, ob es faktische, äußere Begrenzungen oder "nur" meine eigenen sind. Spannendes Gesprächsthema auch zwischen Eheleuten am Küchentisch, da spreche ich auch aus Erfahrung...


Gute Ideen für Neues Unternehmertum

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