Was hat Gründen mit dem Nachbargarten zu tun?

Vor ein paar Wochen wurde dem sehr großen Haus der passende Garten geliefert. Jawoll, geliefert. Tieflader mit fertigen großen Bäumen, Sträuchern und ausgewachsenen Stauden schoben sich durch’s Wohnviertel.


Schon jetzt sieht das Grundstück wunderbar eingewachsen aus, obwohl die Bewohner noch nicht einmal eingezogen sind.


Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das finde. Einerseits sieht es wirklich schön aus. So schön fertig und alles am richtigen Platz und in der richtigen Größe. Aber andererseits…


Warum schreibe ich darüber?


Beim Gründen wollen wir auch oft, dass es schneller geht.


Ich bin ein Fan davon, aus eigener Kraft und mit eigenen Ressourcen zu starten.


Sich zu Beginn diese Fragen zu beantworten: “Was macht mich aus, was habe ich für Fähigkeiten und Fertigkeiten und wie kann ich all dies in meine Gründung einbringen? Was muss ich tun, damit mein Gründungspflänzchen stabile Wurzeln ausbildet und kontinuierlich wächst?”


Zu schnell zu viel externe Energie z.B. in Form einer Finanzierung kann manchmal erforderlich - oftmals auch kritisch - sein. Sie erhöht das Risiko. Steigert den Druck. Schürt Ängste. Und das ist ja genau das, was wir beim Gründen in der Jopenau kritisch hinterfragen.


Was ist, wenn der Garten auf dem Plan schön aussah und jetzt, da er fertig ist, mir nicht gefällt? Zu groß, zu dicht, zu viel Arbeit. Hätte ich nicht doch lieber selbst Hand angelegt und mich an dem langsamen Wachstum erfreut? Die Geschichte jedes Baumes und Strauches erlebt und mitgestaltet?


Ich finde: beide Wege sind “richtig”, aber es sollte nicht nur auf das Ergebnis geschaut werden. Auch der Weg dahin, die Entwicklung sind wichtig.


Ich gehe gleich mal nach unserer Karotten-Aussaat gucken.


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