Gründen? Ja, aber ich brauche die Sicherheit.

Manche Menschen hält ihr Sicherheitsbedürfnis vom Gründen zurück.


Dazu erzähle ich heute die Geschichte einer Abonnentin dieses Newsletters. Tina, 57 Jahre.

Meine Abonnentin Tina schrieb mir vor ein paar Wochen:


“Ich habe 1990 die Meisterprüfung im Friseurhandwerk abgelegt, wollte mich aber nie damit selbstständig machen. Ich habe einige Jahre an einer Meisterschule in Deutschland unterrichtet und dann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolviert. Nach dem Abschluss bin ich in die Industrie gegangen und habe viele Jahre in diversen Unternehmen im Vertrieb gearbeitet. Zuletzt 8 Jahre hier in Österreich als Key Account Managerin und Produktmanagerin in einem Kosmetikunternehmen. Dieses Unternehmen wurde im letzten Jahr verkauft und in der Folge geschlossen. Ich war mit 56 Jahren arbeitslos.”


Fast jede Sicherheit in unserem Leben halte ich für eine Illusion.


Zum Beispiel Arbeitsplatzsicherheit.


Was tue ich, um die Chancen auf Erfolg maßgeblich zu steigern? Um meinen selbst geschaffenen Arbeitsplatz als Unternehmerin so sicher wie möglich zu gestalten?


Ich biete immer, immer und immer maximalen Kundennutzen. Diesen Kundennutzen überlege ich mir nicht in meinem stillen Kämmerlein. Sondern ich spreche mit meinen (potentiellen) Kundinnen. Jeden Tag. Persönlich, über diesen Newsletter, über Instagram. Ich lade zu Feedback ein, höre wirklich zu. Wenn es erforderlich ist, passe ich mein Angebot schneller an, als in einem Großkonzern die Speisekarte in der Kantine genehmigt ist.


Warum ich das in Zusammenhang mit Sicherheit erzähle? Weil es eine - Achtung, Wortspiel beabsichtigt - gesicherte Erkenntnis ist: die Unternehmen sind am erfolgreichsten und bestehen am längsten, die es schaffen, schnell und gleichzeitig besonnen auf Marktbedürfnisse zu reagieren.


Abteilungsübergreifende Abstimmungen, Management-Entscheidungsvorlagen…bis der nächste “Change-Prozess” in einem großen Unternehmen ausgerufen ist, das übernächste Einspar-Programm genehmigt… habe ich schon längst drei neue Services meinen Kundinnen angeboten, getestet und optimiert.


Wie ging es bei meiner Abonnentin Tina weiter?


“Ich habe mir für meine restlichen Berufsjahre etwas gewünscht, wo ich all mein Wissen und meine Lebenserfahrung einsetzen kann und ich wusste tief in mir, dass es nicht in einem Büro sein wird. Was es dann tatsächlich geworden ist, war eigentlich Zufall, steckte aber schon in mir drin. Ich habe ein Friseurgeschäft übernommen. Und es funktioniert. Mein Geschäft hat die ersten Monate erfolgreich überstanden und ich freue mich wirklich jeden Tag auf die Arbeit und die Menschen, die zu uns kommen.”


In Corona-Zeiten ein Friseurgeschäft übernehmen und damit erfolgreich sein. Ja, das geht.


Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir zu jeder Zeit in unserem Land erfolgreich gründen können.


Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, dass wir flexibel bleiben, unserem Markt zuhören, Dienstleistungen und Produkte erschaffen, die wirklich und gerade jetzt gebraucht werden. Und die wird es immer geben.


Gute Ideen für Neues Unternehmertum

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