Schluss mit der Hektik: Wie wir Schritt für Schritt voran kommen

Mein Sohn hatte vorige Woche seinen letzten Kindergartentag. Als ich auf der Abschiedsfeier im Garten stand, fühlte ich mich wie in einem kleinen Paradies: Spielgerüste aus Holz, Weidenhäuschen zum Verstecken, Gemüsebeete, Erdhügel, der Wind strich durch die Stoffgirlanden in den Bäumen…

Ich erinnerte ich mich daran, wie der Garten vor fünf Jahren aussah, als der Kindergarten dorthin gezogen ist. Es war eine einzige Sandwüste und ein paar vertrocknete Sträucher.

Wie so oft in meinem Alltag sah ich die Parallele zum Gründen: die Sandwüste im Kindergarten steht für den unbefriedigenden Job, die Leere in beruflicher Hinsicht. Wir sehen das Problem, aber wissen nicht, wo wir anfangen sollen. Hinter der Wüste steht ein riesengroßer Berg an Aufgaben und Ängsten.

Die Versuchung ist groß, einfach in der Wüste zu bleiben. Den Getränkevorrat auffüllen und irgendwie überleben. Geht schon.

Oder wir machen uns auf den Weg und erlauben uns, Schritt für Schritt in unserem Tempo die Wüste zu durchschreiten, den Berg zu erklimmen und - ok, das klingt jetzt schon sehr pathetisch, aber Du weisst schon, wie es gemeint ist - die grünen Wiesen dahinter zu erreichen.

Das kleine, grüne Paradies im Kindergarten wurde nicht über Nacht herbei gezaubert. Über Jahre haben die Erzieherinnen und Eltern regelmäßig etwas daran gemacht. Manchmal wurde einfach nur ein neuer Strauch gepflanzt, manchmal wurde es richtig intensiv, z.B. als das Holzgerüst bei 35 Grad im Schatten gemeinsam zusammen gezimmert wurde.

Genau so geht gesundes Gründen aus meiner Sicht: Eine Idee haben, neugierig sein, losgehen, Schritt für Schritt weitermachen, sich ein gutes, gleichgesinntes Umfeld suchen, manchmal einen Sprint einlegen. Kein Garten wächst über Nacht.


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