Die Schwerkraft des Schlendrians

So mancher mag sich auch nach zwei Jahren Corona gar nicht mehr so richtig von der Couch aufraffen. Mir persönlich ist dieses Phänomen auch nach einem Urlaub oder einer längeren Durchhängephase bekannt: Die Schwerkraft des Schlendrians.

Die Erklärung wurde mir letztens in meinen Instagram Feed gespült. Es ist ganz einfach.

”(...) Materie ist immer bestrebt, in dem Zustand zu verharren, in dem sie sich gerade befindet. So auch der Sonderfall der Materie: der Mensch: Der Bus fährt an, und wir fallen in den Sitz zurück. Das ist das Trägheitsgesetz. Das Tempo des Lebens nimmt wieder zu und wir knallen nach hinten in die Kissen. So ist das. Dafür muss sich keiner entschuldigen. Alles Physik. Und versuche mal einer, gerade wenn der Bus oder die Gesellschaft anfährt, aufzustehen. Wer sich jetzt nicht gut festhält, fällt um. Also besser gleich sitzenbleiben (...).” (Zeit online vom 22.04.2022)

Die Physik ist schuld! Gott sei dank.

Aber irgendwann ist auch mal Schluss, denke ich mir. Mein Gegenmittel: ich tauche ganz bewusst und extra in dieses Gefühl der Trägheit ein. Ich nehme es an. Lass es da sein. Wenn ich gut drauf bin, bedanke ich mich sogar bei ihm. Und dann richte ich mich auf, verabschiede voller Bewusstsein dieses Gefühl und sage mir: “Ok, genug davon gefühlt. Jetzt stehe ich auf. Schließlich beschleunigt der Bus nun nicht mehr!”


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