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Frauen zur Selbstständigkeit ermutigen: Hürden überwinden und den Weg zur Selbstständigkeit finden.

Letzte Woche habe ich in meinem Newsletter eine kleine Umfrage gemacht. 200 Leser:innen haben sich beteiligt.


Das Ergebnis:


42% meiner Leser:innen sind bereits selbstständig (viele davon sind übrigens Absolventinnen meiner Kurse 🙂).


31% würden sich gerne selbstständig machen.


27% sagen, dass eine Selbstständigkeit momentan nicht das Richtige für sie ist.


Nun ist ja mein Anliegen, Frauen in die Selbstständigkeit zu begleiten. Gründungshürden abzubauen. Gemeinsam mit ihnen Geschäftsideen zu entwickeln. Ihnen Mut für die Selbstständigkeit zu machen.


Deswegen interessiert mich besonders, was die größten Hürden und Hindernisse von Gruppe 2 (“ich würde mich gerne selbstständig machen”) sind. Dazu habe ich mit vielen von Euch geschrieben und es haben sich spannende Gespräche daraus ergeben.


Summa summarum lässt sich sagen, dass die meisten schon mehrere Jahre mit dem Gedanken einer Gründung schwanger gehen. Dass die größten Hindernisse eine fehlende Geschäftsidee, fehlender Mut oder finanzielle Ängste sind.


Alles sehr gut nachvollziehbar.


Und gleichzeitig möchte ich jeder einzelnen zurufen: es ist möglich! Eine Geschäftsidee lässt sich systematisch entwickeln. Mut kannst Du trainieren. Finanzielle Ängste kannst Du aushebeln, indem Du nicht alles auf eine Karte setzt, sondern erst einmal nebenberuflich gründest.


Und nun?


Reflektiere mal, ob Du WIRKLICH etwas ändern willst. Wenn Du es über Jahre nicht getan hast, findest Du vielleicht Deine aktuelle Situation ziemlich gut? Tief in Dir drin magst Du die Bequemlichkeit Deines aktuellen Lebens, hast eigentlich gar keine Lust, wirklich Verantwortung für etwas Neues zu übernehmen oder Energie dahin zu investieren?


Dann rate ich dazu, diese Gedankenschleife zu schließen und das Thema beiseite zu legen. Ewig in diesem sollte-könnte-müsste zu leben, ist meiner Erfahrung nach echt anstrengend. Verwende Deine Energie lieber auf etwas anderes, das Dir wirklich wichtig ist.


Denn eine Selbstständigkeit ist tatsächlich nicht für jeden etwas. Es braucht eine gute Selbstführung (kein Chef mehr, der sagt was zu tun ist), eine gewisse “jetzt-will-ich’s-aber-wissen-Mentalität” und eine hohe Lern- und Entwicklungsbereitschaft.


Wenn Du Dir denkst: ich will echt etwas ändern! Mir geht dieser Job auf den Keks! Ich merke, in mir steckt noch viel mehr, als ich es aktuell lebe! Ich will es jetzt wissen!


Dann rate ich Dir folgendes:


1. Löse Dich von dem Gedanken, dass Du jetzt schon wissen musst, wie alles geht. Suche Dir die Informationen, wenn Du sie brauchst. Bau das Flugzeug im Fliegen. Probiere Dich aus. Lerne von Menschen, die diesen Weg schon gegangen sind.


Das bringt mich zum zweiten Punkt:


2. Höre nicht auf die Menschen, die diesen Weg noch nicht gegangen sind. Menschen, die noch nie selbstständig waren. Menschen, die selber eigentlich gerne mal würden, aber…

sie sind in diesem Fall nicht die richtigen Berater.


3. Wisse - ich wiederhole es gebetsmühlenartig - dass die Reise nicht mit Sieben-Meilen-Stiefeln, sondern mit vielen, vielen kleinen Schritten vorangeht. Wenn Du Dir jetzt denkst: “Gähn, Maren, das hast Du echt auch schon tausend Mal geschrieben…”, dann antworte ich Dir: Stimmt! Hältst Du Dich auch dran?


Wenn Du wirklich etwas ändern willst und schauen magst, wie eine Selbstständigkeit in DEIN Leben passt, freue ich mich, Dich bei einem kostenlosen Erstgespräch kennenzulernen. Melde Dich gerne hier an.

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