So findest Du die richtigen Partner für Deine Gründung.

Heute noch einmal eine Gegenüberstellung vom alternativen Gründen (my cup of tea) versus dem klassischen Gründen (not my cup of tea).


Eine wichtige Frage beim Gründen ist, wie Du externe Partner findest und mit ihnen zusammenarbeitest. Ich rate davon ab, immer alles ganz alleine zu machen und halte es für wichtig, sich frühzeitig immer wieder Spezialisten und Unterstützung für einzelne Themen dazu zu holen.


Beim klassischen Gründen siehst Du Dein Ziel, das fertige Projekt, Produkt, die Dienstleistung vor Dir. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchst Du externe Partner. Jeder dieser Partner trägt einen Teil zum Ganzen bei und ist für den Erfolg sehr wichtig (z.B. Unterstützung bei der Erstellung einer Website, Erstellen eines Logos etc.). Also machst Du Dich auf die (manchmal langwierige) Suche nach den bestmöglichen Mitspielern.


Beim alternativen Gründen - my way - gehst Du nicht vom fertigen Bild aus. Du startest auf der anderen Seite und überlegst, was sind die nächsten Schritte und wen kennst Du, wer etwas beitragen könnte. Du schaust, wer in Deinem Umfeld bereit ist, seine Ressourcen unter der aktuellen Ungewissheit einzusetzen. Du bist offen und sprichst immer wieder über Deine Idee, auch weil das die Chance erhöht, auf Menschen zu treffen, die auf irgendeine Art und Weise mitmachen möchten.


Bei der Wahl Deiner Partner gehst Du also weniger strategisch, sondern mehr opportunistisch vor. Wer möchte sich mit Dir das Abenteuer wagen?


Aber was ist, wenn Du zufälligerweise überhaupt niemanden kennst, der oder die Dich beim nächsten Schritt unterstützen kann? Kein befreundeter Web-Designer? Erstens ermutige ich Dich dazu, kreativ zu werden und Dich in Deinem Umfeld umzuschauen, wen es gibt, der oder die gewisse Fähigkeiten und zeitliche Ressourcen hat, um Dein Vorhaben mit Dir nach vorne zu bringen.


Zweitens geht es ja auch nicht darum, alles geschenkt zu bekommen. Oftmals wirst Du Partner finden, die Dir - vielleicht weil Ihr Euch gut kennt oder weil Du noch ganz am Anfang bist - einen sehr guten Preis machen und die wissen, wenn es bei Dir richtig gut läuft, wirst Du lukrativere Aufträge für sie haben. Aber auch wenn es Freundschaftspreise sind, musst Du Dir an der Stelle überlegen, ob Du dieses Geld bereit bist zu riskieren, auch wenn es vielleicht in die Hose geht.


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