Story

Wofür?

 

Wir glauben, dass heute keine Firma mehr gegründet werden sollte, die die Welt nicht ein Stückchen besser macht. 

 

Uns begegnen täglich Frauen, die sich wünschen, mit ihrer Arbeit einen echten Beitrag zu leisten. Das gilt übrigens auch für viele Männer. Wir bleiben dennoch erst einmal bei den Frauen, denn dazu passt, was der Dalai Lama sagte: die Welt wird von der westlichen Frau gerettet werden. Wir alle wissen, dass unsere Wirtschaft maßgeblich dafür verantwortlich ist, ob unsere Welt gerettet wird oder nicht. Der springende Punkt: ein sehr wichtiger Motor unserer Wirtschaft sind Startups. Allerdings werden von denen in Deutschland gerade mal 16% von Frauen gegründet. 80% der Frauen in Deutschland bekommen Kinder.

 

Ganz logisch: Wenn wir wollen, dass mehr Frauen gründen, müssen wir insbesondere Müttern den Mut und die Werkzeuge mit an die Hand geben, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen. 

 

Wie?

 

In der Jopenau.de bieten wir Frauen ein digitales Zuhause, in dem sie das Wissen, die Tools und die Vernetzung untereinander finden, damit sie gründen. Essentiell ist dabei zu verstehen, dass “Unternehmertum” mehr ist als: “Höher, weiter, schneller”, auch wenn klassisches BWL-Wissen weiterhin notwendig bleibt. 

Elementar ist der Bereich „Inner Work“. Unsere Unternehmen sind - wie unsere Beziehungen - Spiegel von uns selbst. Deswegen müssen wir uns als Gründer*innen selbst gut kennen, wissen, was wir wollen und was wir brauchen und uns dazu mit anderen – im Falle der Mütter insbesondere mit unseren Familien – auseinander setzen. 

Unsere Kundinnen werden von der Entscheidungsfindung, ob sie Unternehmerin werden möchten, über die tatsächliche Gründung und darüber hinaus begleitet. Sie lernen in eigenem Tempo und sind gleichzeitig Teil einer Community von Gleichgesinnten, in der sie sich austauschen und voneinander lernen können. 

 

Wer?

 

Erfahrene Expert*innen und Maren begleiten Euch durch das Programm. Maren Jopen ist Gründerin der Jopenau.de:

“Vor zehn Jahren habe ich nach einer siebenjährigen Konzernkarriere meinen festangestellten Job an den Nagel gehängt. Von den Erfahrungen und Verbindungen aus dieser Zeit profitiere ich noch heute. Allerdings konnte ich irgendwann die Frage nach meinem “Wofür” nicht mehr beantworten. 

 

2010 habe ich mit meinem Vater das Sozialunternehmen “Leonhard | Unternehmertum für Gefangene” gegründet. Wir haben Strafgefangene ermutigt und ihnen beigebracht, nach der Haft ein eigenes Unternehmen zu gründen. Der Erfolg war riesig: die Rückfallquote der Absolventen sank deutlich und die Gründungs- bzw. Beschäftigungsquote nach der Haft stieg rasant. 

 

In dieser Zeit bin ich zwei Mal Mutter geworden. Nach der Geburt meines ersten Sohnes habe ich nach einem halben Jahr wieder Vollzeit gearbeitet und mein Mann Patrick hat sich um das Kind gekümmert. Ein Parade-Beispiel einer modernen Familie? Vielleicht. Für mich war es nicht das Richtige. Zu groß war meine heimliche Traurigkeit verbunden mit der Sehnsucht nach dem eigenen Kind. Ich kenne Mütter, da klappt das. Auch das finde ich gut. Es muss sich einfach richtig anfühlen, für alle Beteiligten. Nach der Geburt meines zweiten Sohnes bin ich Teilzeit-Unternehmerin geworden. Für mich persönlich ist es auch heute noch das perfekte Modell. 

2018 brauchte ich eine Pause und ich habe meine operative Tätigkeit bei Leonhard | Unternehmertum für Gefangene beendet. Patrick arbeitete als Freiberufler und meinte die Gelegenheit sei perfekt, nochmal komplett aus dem Alltag auszubrechen. Nach meiner anfänglichen Skepsis lies ich mich anstecken und wir reisten für sechs Monate mit unseren damals drei- und fünfjährigen Kindern durch fünf Länder Südostasiens. Einfach so. Ohne Plan. 

Nachdem ich viele Jahre ausschließlich mit Männern gearbeitet habe, kam im Herbst 2018 der Gegenentwurf. Ich wurde Co-Founderin des WOMEN’S HUB. Gemeinsam mit meiner Partnerin Eli Perzlmaier und unseren Kooperationspartnerinnen in Hamburg, München, Zürich und Rosenheim haben wir eine Plattform geschaffen, auf der sich Frauen gegenseitig dabei unterstützen, beruflich und persönlich zu wachsen. 

 

2020 haben wir mit unseren digitalen Formaten fast 1.000 Frauen auf ihrem Weg begleitet. Gleichzeitig schaukelten wir uns wie so viele andere durch Homeschooling & Co., während der Mann bis tief in die Nacht arbeitete. Ein wildes Jahr.

An einem Morgen im Oktober 2020 merkte ich, dass meine Kompassnadel wieder wackelte. Alte Bilder meiner Zeit im Gefängnis wurden wach. Ich spürte: Das will ich wieder. Aber nicht mehr im Gefängnis. Nicht mit Männern. Ich wollte beide Welten zusammen bringen: alles, was ich mit und über Frauen gelernt hatte und alles, was für mich den Zauber von Unternehmertum ausmacht. 

Ich sehe so viele Frauen um mich herum, die sich nach einem neuen Arbeitsumfeld sehnen. Sie träumen von einer Tätigkeit, in der sie selbstbestimmt und freudvoll an und für etwas arbeiten. Etwas, hinter dem sie zu 100 % stehen. Sie sehnen sich nach Wirksamkeit, Flexibilität und Ausdruck ihrer Selbst. Und sie sind bereit, das Heft selber in die Hand zu nehmen. 

Deswegen gibt es Jopenau.de.

Zehn Jahre Erfahrung als Unternehmerin, Mutter, Ehefrau, Ich. Ein langes Experiment auf der Suche, wie ich ein Unternehmen gründen kann, das in meine (sich ständig verändernde) Lebenssituation passt. Die eine Antwort gibt es nicht. Sondern viele. Es funktioniert. All das gebe ich in der Jopenau.de weiter.”

Bekannt aus

 

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